06.03. | Weltgebetstag der Frauen

Die Idee des Weltgebetstags

Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang um den Erdball …
… und verbindet Frauen in mehr als 120 Ländern der Welt miteinander!

Vor über 130 Jahren taten sich christliche Frauen in den USA und Kanada im Sinne internationaler Frauensolidarität zusammen. Aus ihrem konfessions-übergreifenden Gebet ist die größte ökumenische Bewegung weltweit entstanden.
 Die Frauen aus der Geschichte des Weltgebetstags setzten wichtige Zeichen für Frieden und Versöhnung. Sie kämpften für die Gleichberechtigung von Frauen in Kirche und Gesellschaft. Als eine der ersten engagierten sie sich für Umweltschutz. Unerschrocken traten sie gegen Rassismus und Intoleranz ein.

Über Grenzen hinweg …
Immer am ersten Freitag im März beschäftigt sich der Weltgebetstag mit der Lebenssituation von Frauen eines anderen Landes. Christliche Frauen, wählen Texte, Gebete und Lieder aus. Diese werden dann in weltweiten Gottesdiensten auf 88 Sprachen in mehr als 120 Ländern gefeiert.

Frauen bewegen Ökumene
Durch die konfessionsübergreifende Vorbereitung engagierter Frauen vor Ort wird nicht nur über Ökumene und Solidarität geredet– sondern auch gelebt! Alle sind zum Mitfeiern eingeladen!

Informiert beten, betend handeln
Dabei ist der Weltgebetstag viel mehr als „nur“ ein Gottesdienst im Jahr! Er weitet den Blick für die Welt. Frei nach seinem internationalen Motto „informiert beten, betend handeln“ macht er neugierig auf Leben und Glauben in anderen Ländern und Kulturen. Dadurch schärft er auch den Blick für weltweite Herausforderungen wie Armut, Gewalt gegen Frauen und Klimawandel. Die Verfasserinnen der jährlichen Gottesdienstordnung greifen in ihrer Liturgie meist gesellschaftliche Fragen auf, die den Menschen in ihrem Heimatland „unter den Nägeln brennen“.

Global denken, lokal handeln
Aus den Vorbereitungen zum Weltgebetstag sind im Laufe der Jahre zahlreiche Initiativen entstanden: von Bildungs-Angeboten für Kinder und Jugendliche, über ökumenische Frauen-Frühstücke, Kooperationen mit Weltläden und dem „fairen Handel“ bis zu Beratungsangeboten für Zwangsprostituierte.
Ein wichtiges Zeichen der Solidarität beim Weltgebetstag ist die Kollekte aus den Gottesdiensten. Sie kommt neben vielen weiteren Frauen- und Mädchenprojekten weltweit auch dem Engagement lokaler Frauengruppen und -organisationen im Weltgebetstagsland zu Gute.

Sie möchten den Weltgebetstag näher kennenlernen, Teilnehmen oder bei der Ausgestaltung des Gottesdienstes mitwirken?
Dann nehmen sie dafür Kontakt auf in Ismaning: Sabine Schumacher (089 9613481), Christel Flinner (0175 4632399) oder Eveline Musiol (089 96208942), in Unterföhring: Ursula Lindner (089 504233).

Am 6. März 2020 feiern wir in aller Welt den Weltgebetstag der Frauen aus Simbabwe unter dem Motto: Steh auf und geh!

Noch mehr Infos zum Weltgebetstag und den Projekten finden Sie unter:

https://weltgebetstag.de/
https://weltgebetstag.de/kollekte-projekte/

Eveline Musiol für das WGT-Team Unterföhring und Ismaning